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Die „Legoten“ beim WRO-Deutschlandfinale

Vom 15. bis 18.6.23 hieß es für uns Koffer packen und ab in den Süden. Denn das Deutschlandfinale der World Robot Olympiade wurde dieses Jahr in Freiburg im Breisgau ausgetragen.

Zwei Tage voller Legoteile, Programmiersprachen und ganz viel Action.

Bereits im Mai hatte sich in Bad Laer beim Regionalwettbewerb ein Sieg unseres Teams „Legoten“ gezeigt und sie belegten mit Abstand den ersten Platz. Damit sicherten sie sich den Einzug fürs Finale.

Eine harte Zeit des Programmierens, Neubauens und Ausprobierens fing somit zum zweiten Mal an und die Jungen, Georg Busche, Malte Mohrmann und Kimi Bratke, erhofften sich den großen Sprung in das Weltfinale nach Panama. Im Vorhinein hatten sie schon fleißig Sponsoren gesammelt, sodass die Liste der Unterstützer zum Glück lang war: Fricke und WAGO aus Minden, KRK Computersysteme aus Sulingen, Die Volksbank in Schaumburg und Nienburg, der Rotary Club Stolzenau sowie die Lions Stolzenau, Filigran Leese, der Förderverein Gymnasium Stolzenau, Hof Frien und Mohrmann Elektrotechnik, Tischlerei Mohrmann, Heizungsbau Witte sowie der Malereibetrieb Glißmann unterstützten die Aktion finanziell – vielen, herzlichen Dank, ohne Ihre Hilfe hätten wir diese Erfahrungen nicht sammeln können.

Unser Abreisetag war der 15.6., denn Freiburg liegt in Baden-Württemberg – somit mussten wir einmal quer durch Deutschland. Dabei sollte unsere eigentlich sechsstündige Zugfahrt zu einem Abenteuer der Extraklasse werden: Brennende Tauben, verrückte Menschen und ein nicht mehr fahrbereiter Lokführer brachten uns vier Stunden Verspätung ein. Wir kamen nicht um 21:00 Uhr an, sondern erst um 1 Uhr nachts und mussten am nächsten Tag für den großen Kampf bereit sein, denn die Konkurrenz war stark.

20 Teams traten in der Senior-Klasse an und die Jungen packte von Anfang an der Ehrgeiz. Die riesige Messehalle machte gewaltigen Eindruck und die circa 200 Teams machten das atemberaubende Ambiente perfekt.

Am ersten Tag galt es zunächst, den Roboter aus Einzelteilen neu zusammenzusetzen und das bereits erlernte Programm abzurufen. Und die Jungen machten ihre Sache sehr gut, sie schafften es vorerst, auf dem 4. Platz zu landen. Leider verschob der Roboter beim zweiten und entscheidenden Wertungslauf den roten Container auf dem großen Schiff, sodass dieser seine Zielposition um nur wenige Millimeter verfehlte.

Ein abendlicher Spaziergang durch Freiburg schaffte es dann aber auf Anhieb, die schlechten Gedanken und Aufregungen zu verdrängen, denn die moderne und saubere Stadt hinterließ einen sehr positiven Eindruck.

Am zweiten Tag konnten wir somit etwas weniger aufgeregt, aber natürlich immer noch fokussiert und ambitioniert an den Start gehen. Die Second-Day-Challenge machte es vielen Teams sehr schwer, denn die bisherigen Aufgaben wurden komplett verändert. Die „Legoten“ hatten ein Ziel und den dafür nötigen Plan, doch es sollte nicht sein. Den Roboter neu zu programmieren, war schwieriger als gedacht und trotz guter Ideen und einer riesigen Menge an Fantasie und Kreativität sollte es am Ende der 6. Platz werden. Das Ziel, zum Weltfinale zu kommen, wurde somit nur knapp verfehlt. Es dient aber als Ansporn, um im nächsten Jahr noch stärker zurückzukommen.

Da eine Rückfahrt noch am Samstagabend zeitlich nicht mehr zu schaffen war (insbesondere nicht nach den Erfahrungen aus der Hinfahrt), machten wir noch einen Abschlussausflug, den unser Lehrer Herr Möller vorbereitet hatte: Wir fuhren auf den Hausberg Freiburgs, den „Schauinsland“. Hoch ging es auf den knapp 1.300m hohen Berg des Schwarzwald mit der Gondelbahn. Vom Gipfel aus genossen wir den Ausblick in Richtung Kaiserstuhl und Vogesen. Zurück wanderten wir die etwa 700 Höhenmeter und hatten dabei sehr viel Spaß.

Vielen Dank an alle, die uns auf unserem langen Weg unterstützt und getragen haben und wir sehen uns beim Comeback im Jahr 2024 – bereits im Zug haben die Vorbereitungen begonnen!

Bericht von den Support-Reporterinnen Leni Mohrmann und Francys-Joy Oesterhaus.

Videos

Tag 1

Lauf 1
Lauf 2

Tag 2

Lauf 1
Lauf 2