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Ausstellung „#wasihrnichtseht“ am Gymnasium Stolzenau

Für Gesprächsstoff sorgte eine Ausstellung am Gymnasium Stolzenau. Unter dem Titel #wasihrnichtseht wurden Erfahrungen von Menschen sichtbar gemacht, die aufgrund ihres Aussehens in Deutschland immer wieder mit Rassismus konfrontiert werden.

Das Projekt begann als Instagram-Seite des Journalisten Dominik Lucha. Dort veröffentlicht er anonymisierte Nachrichten von schwarzen Menschen, die von rassistischen Erfahrungen im Alltag berichten. Inzwischen folgen dem Projekt über 100.000 Menschen, und aus der großen Resonanz entstand eine Ausstellung, die mittlerweile an verschiedenen Orten in Deutschland gezeigt wird.

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 war die Ausstellung für zwei Wochen auch am Gymnasium Stolzenau zu sehen. Die Tafeln mit den Erfahrungsberichten hingen im Flur der Schule und regten immer wieder Gespräche unter Schülerinnen und Schülern an. Dabei wurde auch diskutiert, wo Rassismus beginnt und wie er im Alltag wahrgenommen wird.

Die Eröffnung der Ausstellung fand im Forum der Schule statt. Schulleiter Herr Dr. Akkermann begrüßte die zahlreichen Gäste und betonte die Bedeutung eines respektvollen Miteinanders. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von vier Schülerinnen mit Saxophon. Mitglieder der Antirassismus-AG stellten das Projekt vor und schilderten eindrücklich persönliche Erfahrungen mit Rassismus.

Eine gelungene Ergänzung zur Ausstellung stellten künstlerische Arbeiten des Leistungskurses Jahrgang 12 dar, die sich mit aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen beschäftigen. 

Für eine finanzielle Unterstützung bedanken wir uns beim Verein niedersächsischer Bildungsinitiativen. 

Robin Gnädig, AG Antirassismus

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